KLAR-Aktivitäten

1. Öffentlichkeitsarbeit Klimawandel-Anpassung

Die Kommunikation über den Klimawandel und die sich daraus ergebenden Veränderungen sind wichtig für den Fortschritt der Anpassungsaktivitäten in der Region.
Die KLAR ist kompetenter Informationsträger in der Region. Durch zielgruppenorientierte Kommunikation und Einbindung von lokalen Interessensgruppen durch Themenschwerpunkte, wird die Wichtigkeit der Klimawandelanpassung in der Region verdeutlicht.

2. Anlaufstelle für Klimawandel-(Fehl)-Anpassungen

Das KEM-Zentrum ist die konkrete Anlaufstelle für Fragen und Projekte. Sie dient, um mögliche Unsicherheiten gegenüber den Möglichkeiten der Anpassungen entgegenzuwirken. Bewohner der Region können sich direkt mit ihren Anliegen an den Experten wenden. Der KEM Manager agiert als Ansprechperson und Koordinierungsstelle.

3. Strategieentwicklung für den öffentlichen Raum

Für gute Lösungen durch Kompromissbereitschaft und Abwägen braucht es Strategien. Deshalb wird in Arbeitskreisen geschult und mit Experten forciert. Daraus entstehen Wissensvermittlung und eine klare Zieldefinition.

4. Alarmplan für Dürresituationen in der KLAR 1.0

Eine Anpassung an bereits auftretende Dürreperioden wird frühzeitig notwendig werden.
Deshalb werden mit Experten Grundlagen erarbeitet um die zu erwartenden Extremsituationen im Vorfeld bestmöglich abzufangen - daraus entsteht in weiterer Folge ein Alarmplan für Dürreperioden.

5. Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser

Neben der Erarbeitung und Realisierung von Hochwasserschutz sowie Retentionsbecken für kleinere lokale Problemstellen besteht der Bedarf für einen Alarmplan der Hochwasssersituationen, sowie Abstimmung mit Einsatzkräften und Betreibern. Die KLAR und der KEM Manager begleiten die Umsetzung einzelner MAßnahmen zum Hochwasserschutz und koordinieren einen gemeinsamen Alarmplan für die einzelnen Bereiche.

6. Grünraumbewirtschaftung im öffentlichen Raum

Begrünung und Bäume dienen der Verbesserung des Mikroklimas und der Verschattung in der Stadt, sowie dem Gemeinwohl. Nachdem die Klimamodelle einen Anstieg der Durchschnittstemperatur und vermehrtes Auftreten von Hitzetagen vorhersagen, wird die innerörtliche Bepflanzung an diese Bedingungen anpepasst. Entlang von Verkehrswegen und Straßen können Bäume nicht nur Schatten spenden, sondern auch den Abfluss von Regenwasser begünstigen sowie das Mikroklima beeinflussen.

7. Weinbau im Klimawandel

Die Trockenheit verursacht den Trauben Stress und der Weinbau muss zukünftig auf Bewässerung setzen. Es werden Lösungen für einen zukünftig ökologischen und nachhaltigen Weinbau entwickelt. Es geht darum, wie man Weinbau ihne CO2-Emission organisiert. Das betrifft vorallem eine ganzjährige Bewässerung, welche durch den Klimawandel notwendig wird, auch wie man den Boden dort als Senken verwendet.

8. Forstwirtschaft im Klima-Wandel

Derzeit fehlt dem lokalen Hochwald der Frühjahrsniederschlag und dazu kommt Schädlingsbefall für viele Baumarten, welche unter hohem Stress leiden. Lokale Großwaldbesitzer sind sich hier schon einig, dass klimastabilisierende Baumarten benötigt werden. Dazu werden aktuell auch Studien durchgeführt. Diese werden auch den Besitzer kleiner Waldflächen nähergebracht.

9. Informationstage zum regionalen Klimawandel

Mit einer überregionalen Konferenz trägt die Region die Bestrebungen in Sachen Anpassung an den bestehenden Klimawandel nach außen. So kann einerseits aus den Aktivitäten anderer Regionen gelernt werden und andererseits werden auch eigene Erfahrungen weitergegeben.
Derzeit wird dem Themenbereich Wasser&Klimawandel (Dürre, Wasserkraft, Hochwasser) entsprechend Raum gegeben, da dies für die Region eines der prägenden Merkmale ist.

10. Fahrrad - Tourismus

Die Flüsse entlang der bestehenden Radinfrastruktur bieten den Radfahrer durch ihr Mirkroklima entsprechende Abkühlung. Um die Fahrradrouten noch attraktiver zu gestalten, wird die Infrastruktur ausgebaut und eine Beschattung durch Bäume angestrebt.
Neben der schattenspendenden Wirkung, bieten diese auch Schutz vor kurzen Niederschlagseinbrüchen. Bäume müssen nach den Kriterien Klimaresistenz, Wurzelraum, Standfestigkeit und Fallstruktur (durch Obst, Äste, Laub) sortiert werden.