Bienen brauchen Hilfe - was kann ich beitragen?

Es ist schon längst kein Geheimniss mehr, dass die Biene das wohl wichtigste Tier auf unserer Erde ist. Ohne sie würde niemand unsere Bäume und Pflanzen bestäuben und wir hätten keine Nahrung zur Verfügung.
Doch die Biene ist schon länger gefährdet. Was wir dafür tun können? Der Traismauerer Kräuterpädagoge Walter Knopf hat ein paar hilfreiche Tipps zusammengefasst was wir beitragen können um die Bienen zu unterstützen:

Da immer mehr Wiesen verschwinden ist ein naturnaher Garten von immer größerer Bedeutung für Mensch und Tier. Einer der einfachsten Methoden Bienen Nahrung zu bieten wäre ein

Überdenken der Garten - und Rasenpflege

Nicht jede Rasenfläche muss aussehen wie ein Golfplatz. Mit einem "bienenfreundlichen Rasen" gewinnen auch Sie neben der blühenden Wiese Heilkräuter, die sie zur Erhaltung ihrer Gesundheit, bzw. Behandlung von Krankheiten verwenden können.

Ein alter Kräuterspruch sagt, die Pflanzen die du zu deiner Gesundheit brauchst, wachsen in deiner Nähe. Mann muss nur schauen und erkennen

Verwenden Sie daher keine Pestizide oder Rasendünger, die ohnehin nur ihre Gesundheit gefährden. Auch Wildblumen mögen keine gedüngten Böden. Mähen Sie weniger oder lassen Sie Teilflächen länger ungemäht, damit sich Gänseblümchen, Löwenzahn, Klee, Braunelle, Spitzwegerich, Breitwegerich, Gundelrebe, Schafgarbe und andere kleine Wildblumen ausbreiten können.

Auch Gewürzpflanzen wie Thymian, Lavendel, Rosmarin, Gartensalbei, Majoran, Schnittlauch, Melisse und Minze-Arten sind für die Bienen von großem Nutzen und Sie haben die Aphoteke der Natur vor Ihrer Haustür. Brombeerblüten sind ein Festmahl für die Bienen und die Früchte für sie.

Aber auch Bäume und Sträucher sind von Bedeutung

Ein Apfelbaum, Kirschbaum oder Lindenbaum sind wichtige Nahrungsquellen für Bienen. Ein blühender Lindenbaum bietet Bienen dieselbe Menge Nahrung wie 3000 m² Wildblumenwiese.

Selbst Blumenkisterl am Balkon können eine Nahrungsquelle sein.

Da Bienen auch Durst haben wäre eine Wasserquelle wichtig. ein kleiner Teich oder eine Vogeltränke können helfen. Mit einem Wasserbedarf von 70L/Jahr benötigen die Bienen eine gute Wasserquelle in der Umgebung.

Achtung

Rasenroboter die Tag und Nacht werken sind eine Gefahr für Bienen, Blumen, Igel und andere Nützlinge. Zudem nehmen sie den Tieren die Lebensgrundlage. Sterile Gärten und Rasen, Pestizide, Dünger und versigelte Böden sollten zum Überdenken anregen.

Wer mehr über die Verwendung und Heilwirkung der Kräuter wissen möchte, kann sich gerne für eine Kräuterführung anmelden: +43 664/26115716 oder Walter Knopf

Bildrechte: Walter Knopf

Jasmin Hössinger